Gründung

Crowdfunding – So bekommt Speyer seinen Unverpackt-Laden

Wir starten motiviert und voller Tatendrang ins neue Jahr. Einen ebenso guten und erfolgreichen Start ins Jahr 2019 für Euch alle!

Während es zum Jahreswechsel für die meisten eher ruhiger zugeht, waren wir fleißig und haben den Film für unser Crowdfunding produziert und unsere Kampagne geplant. Nachdem dieses Stichwort nun schon häufiger gefallen ist, wird es Zeit ausführlich zu erklären, was das eigentlich ist und was wir planen.

Los geht’s!

Crowdfunding: was ist das eigentlich?

Der Begriff „Crowdfunding“ setzt sich aus den Bestandteilen „crowd“ (Menschenmenge) + „funding“ (Finanzierung) zusammen – Crowdfunding ist damit eine Methode, um Projekte und Geschäftsideen mit der Unterstützung vieler Menschen zu finanzieren. 

Um diese Art der Projektfinanzierung zu organisieren, gibt es Internetportale. Dort beschreiben die Macher*innen ihr Vorhaben in einem Video, mit Bildern und Texten. Dazu gehören die Festlegung des „Fundingziels“ – also der Summe, die man zur Realisierung der Idee benötigt – und der „Dankeschöns“. Das sind die Gegenleistungen, die die Unterstützenden auswählen können.

Auf dem Weg zum Kaufladen

Speyer will und braucht einen Kaufladen – das sehen nicht nur wir so. Zum einen entstand die Idee ja so überhaupt erst und zum anderen haben uns die Rückmeldungen der vergangenen Wochen darin bestätigt. Ein Crowdfunding ist deshalb eine tolle Möglichkeit, all den potentiellen Kund*innen die Chance zu geben, sich an der Verwirklichung dieses Traums direkt zu beteiligen. Diesen Weg sind viele andere Unverpackt-Läden bereits erfolgreich gegangen – ganz aktuell der Straubinger Laden.

Ab dem 16. Januar gibt es für fünf Wochen die Möglichkeit, uns zu unterstützen und damit direkt dazu beizutragen, dass Speyer seinen Unverpackt-Laden bekommt. Wir haben uns für die größte deutsche Plattform „Startnext“ entschieden und uns zehn schöne Dankeschöns überlegt: Jutebeutel, Einkaufsgutschein oder eine Spenderpatenschaft zum Beispiel.

Schon mit 5 Euro könnt ihr uns unterstützen – neben der finanziellen Unterstützung ist es genauso wichtig, fleißig die Werbetrommel für uns zu rühren und allen Freunden und Bekannten von unserem Crowdfunding zu erzählen.


So funktioniert es konkret

Vom 16. Januar bis zum 24. Februar findet ihr bei Startnext unsere Kampagne. Ab dann gibt es die Gelegenheit, sich eines der Dankeschöns auszusuchen oder die Idee mit einem freien Beitrag zu unterstützen.

Für die Realisierung unserer Idee vom Kaufladen benötigen wir 40.000 Euro. Wir haben uns entschieden, auch ein zweites, niedrigeres Ziel, festzulegen. So könnten wir in jedem Fall eröffnen, gegebenenfalls mit einem kleineren Sortiment.

Denn: Bei Startnext gilt das „Alles oder nichts – Prinzip“. Nur, wenn das Ziel erreicht wird, bekommen die Ideengeber*innen das Geld und wird damit auch erst beim Zustandekommen bei den Unterstützenden abgebucht (oder je nach Bezahlmethode zurückgezahlt).

Der Speyerer Plastikmüll weniger Tage

Dafür brauchen wir das Geld

Das teuerste bei der Eröffnung eines Unverpackt-Ladens ist die Anschaffung der Spender, in denen der Großteil der trockenen Lebensmittel aufbewahrt wird. Wir setzen dabei auf die Variante aus Glas – Plastik wollen wir konsequent den Kampf ansagen. Das ist in diesem Fall allerdings deutlich teurer als Spender aus Plastik.

Außerdem benötigen wir alles, was es sonst so für einen Laden braucht: Regale und eine Theke, eine Kasse und zwei Waagen und natürlich Waren.

Wir danken Lara Paukstadt und Angela Sachweh (Stadtwerke Speyer) ganz herzlich dafür, dass sie es  zwei Stunden mit uns in der Kälte ausgehalten haben und den Videodreh möglich gemacht haben!

Wir hoffen auf eure Unterstützung!

Projekt unterstützen

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